18.Juni 2005: Schon ueber 2 Monate!!

…Und schon vergessen, verdraengt, verarbeitet…
Wir haben gerade 10:37Uhr – ich bin seit circa 24 Stunden hier. Und da ich jetzt gleich meinen letzten Motivationsschub starten wollte, nochmal einen Eintrag an euch vorweg (ja, so macht man das!!):

Bin muede. Richtig muede. Aber kann nicht sonderlich schlafen. Ich traeume von abstrusen Dingen. Diesen Mittwoch und Donnerstag lag ich leider groesstenteils mit einer Lebensmittelvergiftung flach; mein Magen grummelte und rumorte.
Und was traeum ich?! Wie meine Yvonne-Schwester mir fachmaennisch am Bauche lauscht und doch ernsthaft behauptet, das koenne man kaum hoeren…Yvonne, das war wirklich laut!! Ich hab das Roehren ja sogar bis in meine Traumwelt transportiert – in der du geduldig in gebeugter Haltung meinen Bauch begleitet und belauscht hast.. Hm!

Wie dem auch sei. Die Doktorin hat mich ja wieder aufgepaeppelt, mein Magen ist wieder halbwegs belastbar und ohne die Medikamtente bin ich nicht mehr so so so sondern nur noch so muede.
Okay: So so (bin gerade fuer 10 Minuten weggenickt – auch ein wenig eine Arbeitsverweigerungsmassnahme!).
Naja, aber aus der Heimat schreibt’s ja nicht.. Und damit ich was lesen kann, muss ich wieder einmal selbst schreiben. Nur was?!
..Die Serie „Lost“ ist jetzt hier angelaufen. Ist recht gut!
(Alle schauen jetzt immer im Buero fernsehen, wann immer irgendwas nettes laeuft – irgendwer naechtigt ja eh taeglich hier, und da kann man das Suchtmittel wohl kaum verbieten, nicht wahr?!)
..Meine Themenwahl zeigt starke Uebermuedungserscheinung!

Aber, sogar hochgradig objektiv betrachtet, ist diese Woche nichts passiert. Meetings, Meetings, Einladungen verschicken, Meeting, Durchfall, Erbrechen, Meeting, Durchfall, Erbrechen, Doktor, Meeting, Schlaf und dann seither hier.
Was hab ich ausgelassen? Ach ja, OLIVIA. Meine neu Mitbewohnerin: eine orange Orchidee. Sehr huebsch!
Dann wurden noch letztes Wochenende die bei mir eingelagerten Moebel herausgeraeumt – jetzt ist Platz.
Zwei meiner erwaehnten Meetings fanden im beruehmten Raffles-Hotel statt. Ein wunderschoener, restaurierter Kolonialbau inmitten der Stadt, umwaldet mit Palmen und Strassen, ‚aufgebrochen‘ durch viele wunderschoene, gepflegte Rasen- und Palmenflaechen, Ballustraden, Mamorboeden, Treppenaufgaenge, Galarien, weisser Stein und dunkles Holz, life-gespielte Piano-Musik im Hintergrund…seufz!…Irgendwie fuehlt man sich wie in einem Film a la „Casablanca“!
Richtig realistisch: Ich war auch groesser als mein Gegenueber: Ich schau dir in die Augen, Kleiner! (Und nicht: Schau mir in die Augen, Kleines!).
Und hier, in der „Longbar“ wurde einst der ‚Singapore Sling‘ geboren.

Soviel zur Bildung heute.

Also, ihr Treulosen, ich muss mich ranhalten, sonst brech ich zusammen.
Seid gegruesst und mit dem Schreibgen angesteckt.
Eure Inga

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